Ein Batteriespeicher muss zur Leistung der Photovoltaikanlage, zum Energiebedarf und zum geplanten Einsatz passen. Für gewerbliche und industrielle Anwendungen spielen dabei Speicherkapazität, Erweiterbarkeit, Energiemanagement und eine passende Systemarchitektur eine wichtige Rolle.
Sunwoda Energy bietet modulare Energiespeicherlösungen für Wohngebäude, Gewerbe und Industrie mit unterschiedlichen Kapazitäten und Systemkonzepten. Das Portfolio umfasst Residential-ESS-Lösungen mit 5 kWh bis 60 kWh sowie skalierbare C&I-Systeme für verschiedene Anforderungen.
Die passende Kapazität ergibt sich aus dem vorgesehenen Einsatz und dem benötigten Energievolumen. Gerade bei gewerblichen PV-Anlagen sollte die Speichergröße gemeinsam mit dem Verbrauchsprofil betrachtet werden.
Bei der Planung sind vor allem diese Punkte relevant:
1. Die verfügbare PV-Leistung bestimmt, wie viel Solarenergie zur Speicherung bereitsteht.
2. Das Verbrauchsprofil zeigt, wann gespeicherte Energie benötigt wird.
3. Der geplante Einsatz bestimmt, welche Kapazität und Leistung sinnvoll sind.
Für gewerbliche Anwendungen kann eine modulare Lösung die Anpassung an unterschiedliche Speicheranforderungen erleichtern. Entscheidend ist deshalb eine Speicherarchitektur, die zum aktuellen Bedarf passt und Erweiterungen ermöglicht.
Ein leistungsfähiger Batteriespeicher muss mehrere technische Anforderungen miteinander verbinden. Für C&I-Anwendungen sind dabei vor allem Systemaufbau, Batteriemanagement, Erweiterbarkeit und Energiesteuerung relevant.
Beim OASIS Rack Pro+ übernimmt ein mehrstufig aufgebautes BMS die Überwachung der Batterie. Dazu gehören SOC- und SOH-Algorithmen auf Basis neuronaler Netze. Ergänzend ermöglicht das intelligente EMS Echtzeitüberwachung, Cloud-Konfiguration und die Anzeige auf mehreren Plattformen.
Diese Kombination verbindet Batteriemanagement und Energiesteuerung und schafft eine übersichtliche Grundlage für die Überwachung des laufenden Betriebs. Das System unterstützt zudem eine modulare Konfiguration für unterschiedliche C&I-Anforderungen.
Bei einem Batteriespeicher für gewerbliche Anwendungen kommt es auf einen passenden Zelltyp und ein abgestimmtes Schutzkonzept an. Auch die konkrete Systemkonfiguration sollte zum vorgesehenen Einsatzbereich passen.
Der OASIS Rack Pro+ verwendet LFP-Zellen mit einer Spezifikation von 3,2 V und 314 Ah. Ein PACK ist mit 64 V und 20 kWh ausgelegt. Je nach Konfiguration können 5 bis 10 PACKs eingesetzt werden, wodurch eine Nennkapazität von 100 bis 200 kWh entsteht.
Für den Schutz setzt das System auf ein Mehrfachschutz-Design mit aktiver Sicherheitsisolation auf Cluster-Ebene. Die Kühlung erfolgt über eine intelligente Luftkühlung.
Diese Kombination aus modularer Batteriekonfiguration, BMS und Schutzfunktionen schafft eine Grundlage für unterschiedliche C&I-Speicheranforderungen.
Gewerbliche Anlagen benötigen je nach Betriebsprofil unterschiedliche Speichergrößen und Betriebsmodi. Neben der Speicherkapazität spielen deshalb auch Lastmanagement und die Möglichkeit zur späteren Erweiterung eine Rolle.
Für Anwendungen mit einem Bedarf von 60 kWh bietet der OASIS 60 mit 60 kWh Nennenergie eine kompakte C&I-Speicherlösung. Das System verfügt über eine Nennspannung von 614,4 V, verwendet 12 Batteriepakete und unterstützt den parallelen Betrieb von bis zu drei Clustern.
Weitere technische Angaben sind:
1. Maximaler Ladestrom: 100 A
2. Maximaler Entladestrom: 100 A
3. Schutzart des Gehäuses: IP55
4. Abmessungen: 715 × 750 × 2140 mm
5. Gewicht: 880 kg
6. Kommunikation: CAN / RS485 / WiFi
7. Garantie: 5 Jahre
Der OASIS 60 unterstützt außerdem Eigenverbrauch, Spitzenlastverschiebung sowie erzwungenes Laden und Entladen. Die Erweiterung ist sowohl auf der AC- als auch auf der DC-Seite möglich.
Bei einer gewerblichen PV-Anlage können sich Energiebedarf und Systemgröße im Laufe der Nutzung verändern. Eine modulare Architektur erleichtert es, die Speicherkapazität an den jeweiligen Bedarf anzupassen.
Beim OASIS Rack Pro+ mit 20-kWh-PACKs beträgt die Kapazität eines PACKs 20 kWh. Mit 5 bis 10 PACKs lässt sich das System auf 100 bis 200 kWh Nennkapazität konfigurieren.
Die modulare Installation unterstützt eine parallele Erweiterung. Dadurch lässt sich die Systemkonfiguration innerhalb des vorgesehenen Kapazitätsbereichs an unterschiedliche C&I-Projekte anpassen.
Ein Batteriespeicher arbeitet im Zusammenspiel mit der gesamten Energieanlage. Deshalb sollte neben der Batterie selbst auch betrachtet werden, wie das System überwacht, gesteuert und erweitert werden kann.
Der OASIS 60 unterstützt mehrere Betriebsmodi, darunter Eigenverbrauch, Spitzenlastverschiebung sowie erzwungenes Laden und Entladen. Gleichzeitig ermöglicht die modulare Konstruktion eine Erweiterung auf AC- und DC-Seite.
Beim OASIS Rack Pro+ stehen Echtzeitüberwachung, Cloud-Konfiguration und Multi-Plattform-Anzeige über das intelligente EMS zur Verfügung. Für die Kommunikation werden CAN, RS485 und Ethernet unterstützt.
Damit können Speicherbetrieb und Systemüberwachung an die jeweiligen Anforderungen der Anwendung angepasst werden.
Die Auswahl sollte sich an den konkreten technischen Anforderungen orientieren. Für Sunwoda Energy stehen dafür unterschiedliche Residential- und C&I-Lösungen zur Verfügung.
Für die Auswahl sind insbesondere diese Punkte relevant:
1. PV-Leistung und geplanten Speicherbetrieb bestimmen.
2. Benötigte Speicherkapazität festlegen.
3. Lade- und Entladeleistung berücksichtigen.
4. Erweiterungsmöglichkeiten prüfen.
5. BMS, EMS und Kommunikationsschnittstellen vergleichen.
6. Installationsbedingungen und Schutzart berücksichtigen.
Für C&I-Anwendungen bietet der OASIS 60 eine Nennenergie von 60 kWh und die Möglichkeit zum parallelen Betrieb von bis zu drei Clustern. Der OASIS Rack Pro+ deckt mit 100 bis 200 kWh Nennkapazität einen größeren modularen Bereich ab.
Damit kann die Wahl stärker an Projektgröße und Betriebsanforderungen ausgerichtet werden.
Wenn PV-Leistung, Verbrauchsprofil und gewünschte Speichergröße bekannt sind, lässt sich die passende Systemkonfiguration gezielter bestimmen. Dabei sollten technische Anforderungen und Erweiterungsmöglichkeiten gemeinsam betrachtet werden.
Für die technische Abstimmung sind insbesondere folgende Informationen hilfreich:
1. Leistung und Größe der vorhandenen oder geplanten PV-Anlage
2. Gewünschte Speicherkapazität
3. Typischer Energiebedarf
4. Gewünschter Einsatz des Speichers
5. Anforderungen an Erweiterung und Systemintegration
Wenn die technischen Anforderungen feststehen, kann die passende Speicherlösung gezielt abgestimmt werden. Über Sunwoda Energy direkt Kontakt aufnehmen können konkrete Anforderungen an Speicherlösungen für Wohngebäude, Gewerbe und Industrie mit dem zuständigen Team besprochen werden.