Ein gewerblicher Batteriespeicher muss zum Energiebedarf, zur vorhandenen Infrastruktur und zum geplanten Einsatz passen. Bei der Auswahl eines Herstellers kommt es deshalb auf mehrere technische und praktische Kriterien an. Kapazität, Leistung, Sicherheit, Systemintegration, Erweiterbarkeit und Energiemanagement sollten zusammen betrachtet werden, damit die Speicherlösung langfristig zum Betrieb passt.
Bevor ein Hersteller ausgewählt wird, sollten die Anforderungen des eigenen Betriebs klar definiert sein. Das tägliche Lastprofil, die vorhandene PV-Leistung, typische Lastspitzen, der gewünschte Speicherbetrieb und die Bedingungen am Installationsort bilden die Grundlage für die technische Auslegung.
Unsere gewerblichen Energiespeicherlösungen sind modular aufgebaut und für unterschiedliche gewerbliche und industrielle Anwendungen ausgelegt. Je nach Konfiguration stehen Speicherkapazitäten von 25 bis 344 kWh zur Verfügung. Durch Parallelschaltung können die Systeme an unterschiedliche Projektanforderungen angepasst werden.
Kapazität und Leistung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Deshalb sollte bei der Auswahl eines gewerblichen Batteriespeichers nicht nur auf die gespeicherte Energiemenge geachtet werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel zwischen Energiebedarf, Lastprofil und benötigter Leistung.
- Die Speicherkapazität bestimmt, wie viel Energie aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder genutzt werden kann.
- Die Lade- und Entladeleistung bestimmt, wie schnell der Speicher Energie aufnehmen oder bereitstellen kann.
- Für eine PV-Anlage ist relevant, wie viel überschüssiger Solarstrom gespeichert werden soll und wann dieser wieder benötigt wird.
- Bei hohen Lastspitzen muss die verfügbare Leistung zur jeweiligen Betriebssituation passen.
Unsere C&I-Energiespeicher unterstützen Lade- und Entladeraten bis zu 1C und bieten je nach Konfiguration Speicherkapazitäten von 25 bis 344 kWh. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anforderungen im gewerblichen und industriellen Bereich abdecken.
Mit der Größe eines Speichers steigen die Anforderungen an Überwachung und Schutz. Deshalb sollte das Sicherheitskonzept bereits bei der Auswahl des Herstellers berücksichtigt werden.
Wichtige Punkte sind:
- Überwachung der Batteriezellen und Betriebsparameter
- Batteriemanagementsystem mit abgestuften Schutzfunktionen
- Temperaturüberwachung
- Fehlererkennung und kontrollierte Betriebsführung
- Schutz auf Batterie-, Cluster- und Systemebene
Unsere C&I-Systeme verfügen über ein mehrstufiges, verteiltes BMS mit hochpräziser Überwachung und Datenerfassung. Dadurch können wichtige Betriebszustände kontinuierlich erfasst und überwacht werden.
Beim OASIS A200 ergänzen Schutzmechanismen auf Cluster- und Systemebene, eine aktive Explosionsentlüftung und eine sicherheitsrelevante Bereichstrennung das Gesamtkonzept.
Neben dem BMS spielt auch die eingesetzte Zelltechnologie eine wichtige Rolle. Für eine gewerbliche Speicherlösung sind dabei unter anderem Sicherheit, Zyklenfestigkeit und das Verhalten unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen relevant.
Beim OASIS A200 kommen LFP-Zellen mit 3,2 V und 314 Ah zum Einsatz. Unter den definierten Testbedingungen von 25 °C, 0,5C/0,5C, 90 % DOD und EOL70 % wird eine Zellzykluslebensdauer von 9.000 Zyklen angegeben.
Für die konkrete Planung sollten diese Angaben immer zusammen mit dem vorgesehenen Lade- und Entladeprofil betrachtet werden.
Ein gewerblicher Batteriespeicher arbeitet nicht isoliert. Seine Funktion hängt auch davon ab, wie gut er mit PV-Anlage, Wechselrichter, Energiemanagement und weiteren Komponenten zusammenspielt.
Unsere Energiespeicherlösungen von Sunwoda Energy verbinden Batteriespeicher mit unterschiedlichen Systemkomponenten und unterstützen verschiedene gewerbliche Anwendungen.
Bei der Auswahl sollte deshalb geprüft werden:
- Wie wird die PV-Anlage eingebunden?
- Welche Schnittstellen stehen für die Kommunikation zur Verfügung?
- Wie wird der Energiefluss gesteuert?
- Kann das System Betriebsdaten überwachen?
- Lassen sich unterschiedliche Betriebsstrategien umsetzen?
Beim OASIS A200 unterstützt die intelligente LCU die Echtzeitüberwachung, cloudbasierte Parametrierung und Fernsteuerung. Für die Kommunikation stehen CAN, RS485 und Ethernet zur Verfügung.
Welche Funktionen benötigt werden, hängt vom jeweiligen Energieprofil und vom Ziel des Unternehmens ab. Ein Speicher kann dabei mehrere Aufgaben innerhalb eines Energiesystems übernehmen.
- Bei der Eigenverbrauchsoptimierung kann überschüssiger PV-Strom gespeichert und später genutzt werden.
- Beim Peak Shaving wird gespeicherte Energie während hoher Lastzeiten bereitgestellt.
- Bei der Lastverschiebung kann Energie zu einem geeigneten Zeitpunkt gespeichert und später eingesetzt werden.
- Für bestimmte Anwendungen kann der Speicher auch in Mikronetz- oder Notstromkonzepte eingebunden werden.
Unsere C&I-Lösungen sind für Anwendungen wie PV-Speicherung, Lastspitzenmanagement, Lastverschiebung, Frequenz- und Lastmanagement sowie Mikronetzanwendungen ausgelegt.
Der Energiebedarf eines Unternehmens bleibt nicht immer gleich. Neue Produktionsanlagen, zusätzliche Verbraucher oder eine Erweiterung der PV-Anlage können den späteren Speicherbedarf verändern.
Eine skalierbare Lösung bietet deshalb praktische Vorteile:
- Die Speicherkapazität kann an den aktuellen Bedarf angepasst werden.
- Durch einen modularen Aufbau lassen sich unterschiedliche Systemgrößen realisieren.
- Eine spätere Erweiterung kann bei der ursprünglichen Planung berücksichtigt werden.
- Die Speicherlösung kann dadurch besser an veränderte Betriebsbedingungen angepasst werden.
Unsere gewerblichen Lösungen bieten je nach Konfiguration 25 bis 344 kWh Speicherkapazität und können durch Parallelschaltung erweitert werden.
Wir entwickeln Energiespeicherlösungen für gewerbliche und industrielle Anwendungen und verbinden dabei Batterietechnologie, Systemintegration und Energiemanagement.
Sunwoda Energy verfügt über 29 Jahre Erfahrung im Bereich erneuerbarer Energien und eine kumulierte installierte ESS-Kapazität von 44,1 GWh. Unser Portfolio umfasst C&I-Energiespeichersysteme für unterschiedliche Kapazitäts- und Anwendungsvorgaben.
Weitere Informationen zu unserem Unternehmen, unseren Kompetenzen und unserem Energiespeicherbereich finden Sie bei Sunwoda Energy.
Die Wahl eines Herstellers sollte immer vom konkreten Projekt ausgehen. Für die Auslegung sind insbesondere folgende Punkte relevant:
- Energieverbrauch und Lastprofil
- PV-Leistung und Eigenverbrauch
- gewünschte Speicherkapazität
- erforderliche Lade- und Entladeleistung
- geplante Betriebsstrategie
- Installationsbedingungen
- Anforderungen an Monitoring und Energiemanagement
- möglicher zukünftiger Erweiterungsbedarf
Wir unterstützen Unternehmen dabei, diese Anforderungen in eine passende Energiespeicherlösung zu übertragen. Wenn Sie ein konkretes Projekt planen oder technische Fragen zu Kapazität, Leistung und Systemintegration haben, können Sie Sunwoda Energy kontaktieren. Nach der Kontaktaufnahme melden wir uns innerhalb von 8 Stunden bei Ihnen.